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Ben fährt sicher! — Verkehrssicherheits-Microlearning
Storyline / WBT

Ben fährt sicher! — Verkehrssicherheits-Microlearning

Ein interaktives Microlearning zur Verkehrssicherheit für Kinder: Ben vergisst seinen Helm auf dem Weg zu seinem besten Freund – mit Stopp-Fragen, einer nachfühlbaren Unfallszene und einem Mini-Quiz lernen Kinder, warum Helm, Sichtbarkeit und Vorsicht an der Bordsteinkante bei jeder Fahrt zählen.

Zielgruppe

Kinder von 6 bis 10 Jahren (Grundschule)

Lernziel

Verstehen, warum der Helm bei jeder Fahrt wichtig ist – auch auf kurzen Strecken –, wie man in der Dämmerung sichtbar bleibt und wie man sich an einer Bordsteinkante richtig verhält.

Meine Rolle

Konzept, didaktisches Design, technische Umsetzung (eigenständige HTML-Anwendung)

Ergebnis

Fünf vertonte Story-Szenen mit zwei Stopp-Fragen, dramatischer Unfallszene, Merkregeln und einem Vier-Fragen-Quiz; endet mit dem Helm-Badge „Roller-Profi“ – läuft komplett offline als einzelne HTML-Datei.

Eingesetzte Tools

HTML/CSS/JavaScript
Case Study

Mein Denkprozess

Wie ich von der ersten Idee zur fertigen Lösung gekommen bin — Entscheidungen, Stolpersteine und was am Ende dabei herausgekommen ist.

  1. Schritt 01

    Herausforderung

    Kinder wissen meist, dass ein Helm wichtig ist — und lassen ihn trotzdem hängen, „weil es ja nur um die Ecke geht”. Genau diese Verharmlosung kurzer, vertrauter Strecken ist gefährlich: Die meisten Unfälle passieren nah am eigenen Zuhause. Eine reine Regel-Belehrung erzeugt dafür selten den nötigen Aha-Moment.

    • Zielgruppe: Kinder von 6 bis 10 Jahren (Grundschule)
    • Anforderung: Verhalten ändern, nicht nur Wissen abfragen
    • Anforderung: offline und ohne Installation im Klassenzimmer einsetzbar
  2. Schritt 02

    Analyse

    Zielgruppe analysiert

    Kindern ist die Helmregel meist bekannt — die Verharmlosung „nur um die Ecke” ist die eigentliche Lücke.

    Lernziele definiert

    Helm bei jeder Fahrt, Sichtbarkeit in der Dämmerung und Stopp-Verhalten an der Bordsteinkante.

    Didaktik gewählt

    Story mit Stopp-Fragen statt Merksatzliste — Ben trifft den Fehler selbst, bevor die Auflösung ihn erklärt.

    Technik bewertet

    Eigenständige HTML-Anwendung ohne Build-Schritt statt Autorentool — läuft offline auf jedem Klassenzimmer-Rechner.

  3. Schritt 03

    Konzept

    Story-Bogen

    Fünf Szenen von der Verabredung über den Unfall bis zum Aha-Moment mit Mama.

    Stopp-Fragen

    Story pausiert an zwei Entscheidungspunkten, bevor die Auflösung den Fehler zeigt.

    Merkregeln-Zuordnung

    Symbole (Helm, Reflektor, Stopp-Hand) den passenden Regeln per Drag-and-Drop zuordnen.

    Moodboard

    Warme, comichafte Bildsprache statt abschreckender Unfalldarstellung.

  4. Schritt 04

    Umsetzung

    Vanilla JavaScript

    Eigene Szenen-Steuerung und Zustandslogik ganz ohne Framework-Abhängigkeit.

    HTML5 Audio

    Vertonte Szenen und Merksätze, ohne externe Player oder Internetverbindung.

    CSS

    Kindgerechte, große Bedienelemente und klare Kontraste statt Standard-Formularoptik.

    Eine einzelne HTML-Datei

    Kein Server, keine Installation nötig — läuft direkt vom USB-Stick oder Klassenzimmer-PC.

  5. Schritt 05

    Herausforderungen & Lösungen

    Problem

    Eine reine Warnung vor dem Unfall wirkt abstrakt und prallt an Kindern ab.

    Lösung

    Die Geschichte lässt den Fehler tatsächlich zum Sturz führen, bevor die Auflösung ihn erklärt.

    Problem

    Stopp-Fragen ohne echte Konsequenz wirken wie Verständnisfragen zum Abhaken.

    Lösung

    Die Antwort entscheidet sichtbar über den weiteren Verlauf der Geschichte, nicht nur über ein Häkchen.

    Problem

    Ein einzelnes, komplexes Autorentool-Setup wäre für den Einsatz in Grundschulen unpraktikabel.

    Lösung

    Eine einzelne, eigenständige HTML-Datei ohne Installation, Konto oder Internetzugang.

  6. Schritt 06

    Ergebnis

    Fünf vertonte Story-Szenen mit zwei Stopp-Fragen, einer nachfühlbaren Unfallszene, Merkregeln und einem Vier-Fragen-Quiz; endet mit dem Helm-Badge „Roller-Profi”.

    Gelernt

    Eine erlebte Konsequenz in der Geschichte verändert die Einstellung zum Helm glaubwürdiger als jede Auflistung von Sicherheitsregeln.

    Heute anders

    Ich würde die Stopp-Fragen von Anfang an gemeinsam mit einer Grundschullehrkraft testen, um das richtige Sprachniveau noch treffsicherer zu justieren.

Selbst ausprobieren

Am besten spricht das Ergebnis für sich — wirf einen Blick in die Demo.

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